Angola gehört zu den Ländern Afrikas, über die viele Menschen erstaunlich wenig wissen. Während Reiseziele wie Namibia oder Südafrika längst fest auf den touristischen Landkarten stehen, bleibt Angola für viele noch ein weitgehend unbekanntes Abenteuer.
ADabei bietet das Land eine erstaunliche Vielfalt: eine über 1.600 Kilometer lange Atlantikküste, riesige Savannenlandschaften, spektakuläre Wasserfälle und bizarre Felsformationen.
Für Reisende, die Orte suchen, die noch nicht vom Massentourismus geprägt sind, gehört Angola heute zu den spannendsten Destinationen Afrikas.
Angola – ein Land zwischen Atlantik und Savanne
Angola liegt im südwestlichen Afrika zwischen dem Atlantischen Ozean und dem zentralafrikanischen Hochland.
Das Land grenzt unter anderem an:

  • Namibia
  • Sambia
  • Demokratische Republik Kongo
    Durch diese Lage entsteht eine außergewöhnliche landschaftliche Vielfalt.
    Im Westen prägt der Atlantik das Bild. Im Süden beginnen bereits die Wüstenlandschaften des südlichen Afrikas. Im Landesinneren wechseln sich Savannen, Flüsse und tropischere Regionen ab.
    Die Hauptstadt des Landes ist Luanda – eine schnell wachsende Metropole direkt am Meer.
    Spektakuläre Natur: Wasserfälle, Felsen und Wüsten
    Viele der eindrucksvollsten Landschaften Angolas liegen fernab großer Städte.
    Zu den bekanntesten Naturwundern zählen:
    Kalandula-Wasserfälle
    Die Kalandula-Wasserfälle gehören zu den größten Wasserfällen Afrikas. Während der Regenzeit stürzt eine breite Wasserwand in eine grüne Schlucht.
    Pedras Negras de Pungo Andongo
    Die gigantischen schwarzen Felsen ragen wie verstreute Monolithen aus der Landschaft und zählen zu den bekanntesten Natursehenswürdigkeiten des Landes.
    Namibe-Wüste
    Im Süden Angolas beginnt die Namibe-Wüste – eine trockene, fast surreal wirkende Landschaft aus Sand, Felsen und endlosen Horizonten.
    Diese Regionen zeigen eine Seite Afrikas, die selbst viele Afrikareisende noch nie gesehen haben.
    Die Atlantikküste Angolas
    Mit über 1.600 Kilometern Küstenlinie besitzt Angola eine der längsten Atlantikküsten Afrikas.
    Einige der spektakulärsten Orte liegen südlich von Luanda.
    Besonders bekannt ist der Aussichtspunkt Miradouro da Lua. Die erodierten Felsformationen wirken wie eine Mondlandschaft – daher der Name „Mond-Aussichtspunkt“.
    In vielen Küstenregionen findet man kilometerlange Strände, an denen man oft völlig allein unterwegs ist.
    Angola als Reiseziel – noch ein Geheimtipp
    Angola war lange Zeit für internationale Reisende kaum zugänglich. Der Bürgerkrieg, der bis 2002 dauerte, hat die touristische Entwicklung des Landes stark gebremst.
    Inzwischen verändert sich die Situation langsam. Neue Straßen, Hotels und Lodges entstehen, und immer mehr Reisende entdecken Angola als Ziel für Abenteuerreisen.
    Trotzdem bleibt das Land bisher weitgehend frei vom Massentourismus, weshalb es auch noch keine wirkliche touristischev Infrastruktur gibt. Das führt dazu, dass manAbstriche bei Hotels und öfffentlichen Verkehrsmitteln machen muss, Besonders außerhalb der Hauptstadt Luanda. Erstaunlich gut und vielseitig ist dagegen das Angebot an Restaurants in Luandaun Umgebung
    Genau das macht Angola für viele Besucher besonders interessant: Es ist ein Land, das sich noch wie eine echte Entdeckung anfühlt.
    Fazit: Angola – Afrika jenseits der bekannten Routen
    Angola gehört zu den letzten großen „weißen Flecken“ auf der touristischen Landkarte Afrikas.
    Zwischen Atlantikküste, Savannen und spektakulären Naturformationen wartet ein Land, das selbst erfahrene Reisende überraschen kann.
    Wer Afrika jenseits der bekannten Routen erleben möchte, findet hier Landschaften, die noch weitgehend unberührt wirken – und Orte, an denen Abenteuerreisen tatsächlich noch wie Entdeckungen aussehen.


Markus Schollmeyer

Jurist, Autor & Host ,Gründer von Veritano Media