Der Markt der Nähe

Marktlogik in privaten Beziehungen Die Berechnung, die heute Beziehungen prägt, ist kein kultureller Sonderfall.Sie ist die Privatisierung kapitalistischer Logik. Der Markt hat den Arbeitsplatz längst verlassen.Er sitzt jetzt am Esstisch.Er entscheidet, wer begleitet wird –und wer sich „nicht lohnt“. Nähe folgt derselben Logik wie Produkte:Was bekomme ich?Was kostet es mich?Gibt es ein besseres Angebot? Einladung …

Dolce fa niente – über das Recht, nichts zu müssen

Indiesem Beitrag stelle ich Dir eine Methode vor , die DeinLeben leichter macht, auch, wenn sie für einige Menschen , besonders in Deutschland eine Provokation darstellt. „Dolce fa niente“ wird meist übersetzt mit „das süße Nichtstun“. Das klingt harmlos, beinahe dekorativ. Nach Urlaub, Espresso, Nachmittagssonne. Doch hinter dem Begriff steckt etwas, das weit unbequemer ist, …

Die Höflichkeit der Distanz

DIE HÖFLICHKEIT DER DISTANZ – Warum „Ich habe keine Zeit“ selten etwas mit Zeit zu tun hat„Ich habe keine Zeit“ gehört zu den höflichsten Sätzen der Gegenwart. Und gleichzeitig ist er einer der unehrlichsten. Denn in den meisten Fällen beschreibt er keinen Mangel an Stunden, sondern einen Mangel an Interesse.„Ich habe keine Zeit“ bedeutet fast …

Die Meinung der anderen – Das Gefängnis der eigenen Zufriedenheit

Kaum etwas beeinflusst unser Leben so stark – und so still – wie die Meinung der anderen. Wir wollen gemocht, respektiert, verstanden werden. Doch irgendwann kippt das Bedürfnis nach Zugehörigkeit in Abhängigkeit. Dann bestimmen andere, wie gut wir uns fühlen dürfen. Es ist das unsichtbare Gefängnis der modernen Gesellschaft: Wir sind frei – aber nicht …